Rechtsanwaltskosten

Rechtsanwaltskosten

Welche Kosten kommen bei einem Rechtsanwalt auf Sie zu?

Für die Tätigkeit des Rechtsanwaltes entstehen grundsätzlich Kosten. Wir wissen, dass für Sie als Mandanten und Kunden die Frage, was die Bearbeitung Ihrer Rechtsangelegenheit kosten sehr wichtig ist.

Wir möchten Sie, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen – auch hinsichtlich der Kosten. Deswegen sprechen wir die der rechtsanwaltlichen Tätigkeit klar und belehren Sie im Beratungsgespräch über

  • Kosten der anwaltlichen Beratung

  • Kosten der außergerichtlichen Vertretung

  • Kosten der gerichtlichen Vertretung

  • Kostenrisiko im Fall des Obsiegens und bei Niederlage

  • Möglichkeit der Gewährung von Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Nachstehend erfahren Sie mehr über die Kosten der Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen:

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Die Kosten für die Inanspruchnahme anwaltlicher Leistungen richten sich im Regelfall nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Höhe der Gebühren des Rechtsanwaltvergütungsgesetzes richtet sich häufig nach dem Streitwert.  Bei geringen Streitwerten fallen daher geringe Gebühren an. Bei hohen Streitwerten entstehen hohe Gebühren.  Streitwertabhängige Gebühren entstehen im Familienrecht und im Medizinrecht. Im Sozialrecht entstehen dagegen in den meisten Fällen Betragsrahmengebühren. Diese sind streitwertunabhängig und berechtigen den Rechtsanwalt für bestimmte Tätigkeit zur Abrechnung innerhalb eines bestimmten Gebührenrahmens.

Wir werden im Regelfall auf Basis des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes tätig.

Honorarvereinbarung

Ausnahmsweise kann der Abschluss einer Honorarvereinbarung notwendig sein. Rechtsanwalt und Mandant können den Abrechnungsmodus dabei frei wählen: Denkbar ist eine Abrechnung auf Stunden- oder Tagesbasis sowie eine Pauschalabrechnung für ein bestimmtes Mandat oder einen Teil eines bestimmten Mandats.

Wir als Rechtsanwälte möchten eine Honorarvereinbarung dann mit Ihnen abschließen, wenn wir die gesetzlichen Gebühren als nicht kostendeckend betrachten.  Das ist bei uns derzeit der Fall bei Verfahren betreffend die Abänderung des Versorgungsausgleichs bei Altscheidungen und bei auswärtigen Verfahren betreffend die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen.

Rechtsschutzversicherung – Wir kommunizieren kostenfrei mit Ihrer Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und diese bereits eine Deckungszusage für den konkreten Fall erteilt hat, dann rechnet wir die entstehenden Gebühren gegenüber Ihrer Rechtsschutzversicherung ab.  Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, und noch nicht mit dieser gesprochen haben, dann nehmen wir kostenfrei Kontakt zu Ihrer Rechtsschutzversicherung auf und beantragen Kostendeckungszusage für die konkrete Rechtsangelegenheit.

Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe – Wir beantragen PKH für Sie

Sie können sich den Rechtsanwalt nicht leisten? Es besteht grundsätzlich für einkommensschwache Personen die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für PKH bzw. VKH ist, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung Aussicht auf Erfolg hat und die Partei arm im Sinn des Gesetzes ist. Beides wird durch das angerufene Gericht geprüft. Damit das Gericht diese Prüfung vornehmen kann, ist der Antragssteller verpflichtet, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber dem Gericht darzulegen. Das Gericht benötigt dazu

  • Erklärung zu den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen

  • Lückenlose Kontoauszüge für den Zeitraum von drei Monaten

  • Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Sozialleistungsbescheide)

  • Nachweis über Wohnkosten (Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung)

Unterlagen sind vollständig beizubringen, damit es funktioniert. Dann beantragen wir Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe für Sie.

Beratungshilfe – Wir gewähren als Rechtsanwälte Beratungshilfe

Im außergerichtlichen Bereich können Sie als Mandant Beratungshilfe beantragen. Diese unterliegt grundsätzlich den gleichen Voraussetzungen wie die Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe. Es muss das Beratungshilfeformular vorgelegt werden, und ansonsten die gleichen Unterlagen wie bei PKH bzw. VKH. Unterlagen sind vollständig beizubringen, damit es funtioniert. Gegen Vorlage eines Beratungshilfescheins können wir unsere Kosten gegenüber der Landeskasse geltend machen, soweit der Gegner nicht die Kosten trägt.

Wir gewähren Beratungshilfe insbesondere bei Tätigkeit als Rechtsanwalt im Sozialrecht und Rechtsanwalt für Hartz 4.

Erstberatungskosten für Selbstzahler

Wir bitten zu folgenden Konditionen Erstberatungen für Selbstzahler an. Eine Erstberatung erhalten Sie, indem Sie ein erstes Rechtsgespräch mit einem Anwalt führen, und dabei Beratung und eine Einschätzung zu den Erfolgsaussichten bzw. eine Empfehlung bezüglich des weiteren Vorgehens bzw. Verhaltens in Ihrer Rechtsangelegenheit erhalten. Für eine viertel Stunde berechnen wir 35,70 € , für eine halbe Stunde berechnen wir Ihnen 71,40 €, für eine dreiviertel Stunde 107,10 €, für 1 Stunde 142,80 €.

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